2009 Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation
Ziel des Europäischen Jahrs 2009 ist es, Kreativität als Motor für Innovation und als entscheidenden Faktor für die Entwicklung von persönlichen, beruflichen, sozialen und unternehmerischen Kompetenzen herauszustellen. Deutschland unterstützt die Initiative der Europäischen Union, Kreativität und Innovation zu fördern und 2009 europaweit in den Fokus zu stellen. Das Europäische Jahr setzt zudem einen wichtigen Impuls im Wissenschaftsjahr 2009 „Forschungsexpedition Deutschland“.
Messung von Innovation – Fraunhofer Institut
Innovationen sind die erfolgreiche Durchsetzung neuer Technologien, Dienstleistungen oder Organisationskonzepte am Markt.
Da sich Innovation und Wettbewerbsfähigkeit nicht direkt messen lassen, müssen für die Beschreibung und Analyse „Stellvertretervariablen“ untersucht werden: Ressourcen, Forschung und Entwicklung, Fortschritt, Wissenschaft und Technologie, Patentanmeldungen, Eigentumsrechte, sektorale Wettbewerbsanalysen, Performanz des Wettbewerbssystems und die Anzahl wissensbasierter Unternehmen. Daraus lässt sich eine Einschätzung der Innovationspotenziale, der technologischen Leistungsfähigkeit und der zukünftigen Entwicklungen ableiten.
Das Geschäftsfeld Innovationsindikatoren des Fraunhofer Instituts gehört zum Competence Center Politik und Regionen.
InnovationMarket prüft technische Innovationen und vermittelt Kontakte zwischen Kapitalgebern und expandierenden Unternehmern, Spin-Offs von Universitäten und technologieorientierten Gründern.
Eine umfassende Digitale Fachbibliothek über Innovationsmanagement, erstellt von Fachexperten mit Beiträgen zu Grundlagen, Strategien, Technologiemanagement etc.
In Deutschland laufen 2009 zahlreiche Projekte und Initiativen zum Thema Kreativität und Innovation. Sie decken ganz unterschiedliche Themenbereiche ab und beleuchten so nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Relevanz der Förderung von Kreativität und Innovation in Deutschland.
http://www.kompetenznetze.de/initiative
Netzwerkdienstleistungen sind ein wichtiges Instrument seitens des Managements, um notwendige Mehrwerte im Sinne der Mitglieder zu generieren.
Die Initiative Kompetenznetze Deutschland des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vereint die innovativsten und leistungsstärksten nationalen Kompetenznetze mit technologischer Ausrichtung. Diese Kompetenznetze sind geprägt durch das intensive Agieren und Kooperieren der Partner sowie gemeinsam definierte Zielsetzungen und zeichnen sich durch eine hohe Markt- und Industrienähe, regionale Verankerung, Dynamik sowie Flexibilität aus.
http://www.foerderinfo.bund.de/
Die Förderberatung “Forschung und Innovation” des Bundes ist Anlaufstelle für Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung in Deutschland. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen.
http://www.bayern-innovativ.de/
Die Bayern Innovativ GmbH wurde 1995 von der Bayerischen Staatsregierung als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer gegründet.
Aufgabe ist es, Innovationsimpulse in der mittelständischen Wirtschaft zu setzen. Über Branchen und Fachdisziplinen hinweg werden Technologiekooperationen mit der Wissenschaft, aber auch innerhalb der Wirtschaft initiiert – um neue Aufträge, neue Geschäftsfelder und neue Märkte zu erschließen und um neue Produkte und Verfahren zu entwickeln.
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen: Informationsseite zu Innovation – Förderung, Preise, Politik und Wissenschaft
http://www.innovationen-fuer-deutschland.de/
Die Initiative aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften wird seit Oktober 2006 nicht mehr weitergeführt.
Die Mitglieder der Initiative „Partner für Innovation“ vereinen wissenschaftliches und strategisches Know-how, um so unabhängig von eigenen wirtschaftlichen Interessen vielversprechende Ideen schnellstmöglich in marktfähige Produkte zu verwandeln. Denn: Nur ein innovatives Deutschland wird im weltweiten Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben.
Leitfragen der Initiative: Was muss Deutschland tun, um seine Position im internationalen Wettbewerb auszubauen? Wo müssen sich Wirtschaft und Wissenschaft stärker vernetzen? Wo muss der Staat die Rahmenbedingungen weiter verbessern? Wo braucht Deutschland mehr Investitionen der Unternehmen?
Das Geschäftsfeld Zukunftsforschung und Vorausschau des Fraunhofer Instituts erforscht systematisch den Umgang mit der – auch langfristigen – Zukunft und den sich bietenden Optionen. Um sich den vor uns liegenden Herausforderungen zu stellen und tragfähige Strategien entwickeln zu können, benötigen Unternehmen, öffentliche Organisationen und Politik Informationen für ihre Entscheidungsgrundlagen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Geschäftsfelds analysieren systematisch langfristige Entwicklungen in Gesellschaft, Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft. Ziel ist es, das Denken und Austauschen über mögliche Strategien und Zukunftsoptionen anzuregen und diese aktiv zu gestalten. Neue Ansätze, neue Methoden der Vorausschau sowie ihre Kombinationen leisten für die Entwicklung und Implementierung der Strategien einen wesentlichen Beitrag. Wichtig sind zudem Technologiestudien und Technikfolgenabschätzung für Wirtschaft und Gesellschaft als grundlegende Informationsquellen.
Das Geschäftsfeld Zukunftsforschung und Vorausschau gehört zum Competence Center Innovations- und Technologie-Management und Vorausschau. Es beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:
- Welche langfristigen Veränderungen und Trendbrüche werden die Zukunft von Technik, Wirtschaft und Gesellschaft prägen?
- Mit welchen Methoden, Methoden-Kombinationen und Dialogprozessen können langfristige Entwicklungen und Trendbrüche frühzeitig erkannt, analysiert und hinterfragt werden?
- Welche Wirkungen können diese langfristigen Entwicklungen und Trendbrüche haben, und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für Unternehmen und politische Akteure?
- Wie können langfristig tragfähige Strategien entwickelt und umgesetzt werden, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen?
