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	<title>Kommentare zu: innovation</title>
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		<title>Von: stirzel</title>
		<link>http://gruendergeist.eu/innovation/comment-page-1/#comment-9</link>
		<dc:creator>stirzel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 14:03:06 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;br&gt;&lt;br&gt;1. Innovation = Idee (Patent,wissenschaftliche Vorarbeit) + Umsetzung(Produkt)&lt;br&gt;2. an Ideen hat es in Deutschland traditionell noch nie gemangelt, Zahl der Patentanmeldungen und Quantität und Qualität der Ideen sind absolute Weltspitze! Ideenfindungsförderungen oder ähnliche Maßnahmen stoßen daher lediglich offene Türen ein, die eingesetzten Mittel verpuffen zwangsläufig&lt;br&gt;3. das Problem mangelnder Innovationen liegt in der mangelnden Chance zur Umsetzung. Private Akteure ziehen sich aus unternehmerischem Risiko/unternehmerischer Betätigung zurück, daher können nur noch staatlich geförderte Projekte den Schritt von Seed zu Startup überwinden. Dabei fallen die meisten Ideen unverwirklicht &quot;hinten runter&quot;&lt;br&gt;4. größere Investitionen in Strukturen bringen meist nur mehr &quot;Versickerung&quot;, FuE-Förderungen sind meist reine Mittelverbrennungsmaßnahmen, auch wenn sie &quot;gut gemeint&quot; waren&lt;br&gt;5. die Bedingungen für &quot;kleine&quot; Akteure (also weder Spin-Off einer Hochschule oder eines Konzerns, noch sonst Möglichkeiten zur ausreichenden Finanzierung für die Beantragung von Fördermitteln) sind ungünstig: allein die Kosten für Patentanmeldungen (in Konzernen z.B. kein Thema) &quot;schützen&quot; die bestehenden Märkte vor innovativen Newcomern. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Dies führt mittelfristig dazu, dass viele mögliche Umsetzungen liegenbleiben, dass wenig Bewegung in die Märkte kommt, aber auch mittelfristig diese Bewegung zwangsläufig von ausländischen Wettbewerbern in den Markt getragen wird. Korporatistische Unternehmensförderansätze schaden dieser Volkswirtschaft.&lt;br&gt;&lt;br&gt;...daher bin ich mit diesem zunächst &quot;gut gemeinten&quot; Statement nicht ganz glücklich, weil durch die Vernebelung und den &quot;befohlenen Optimismus&quot; tatsächliche Mißstände ausgeblendet werden sollen, unter dem Beifall vieler &quot;Gutmeinender&quot;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Wahrheit zu sagen, würde hier nicht schaden. Denn nur dann gäbe es eine Chance darauf, tatsächlich die Rahmenbedingungen zum Besseren zu wenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Innovation = Idee (Patent,wissenschaftliche Vorarbeit) + Umsetzung(Produkt)<br />2. an Ideen hat es in Deutschland traditionell noch nie gemangelt, Zahl der Patentanmeldungen und Quantität und Qualität der Ideen sind absolute Weltspitze! Ideenfindungsförderungen oder ähnliche Maßnahmen stoßen daher lediglich offene Türen ein, die eingesetzten Mittel verpuffen zwangsläufig<br />3. das Problem mangelnder Innovationen liegt in der mangelnden Chance zur Umsetzung. Private Akteure ziehen sich aus unternehmerischem Risiko/unternehmerischer Betätigung zurück, daher können nur noch staatlich geförderte Projekte den Schritt von Seed zu Startup überwinden. Dabei fallen die meisten Ideen unverwirklicht &#8220;hinten runter&#8221;<br />4. größere Investitionen in Strukturen bringen meist nur mehr &#8220;Versickerung&#8221;, FuE-Förderungen sind meist reine Mittelverbrennungsmaßnahmen, auch wenn sie &#8220;gut gemeint&#8221; waren<br />5. die Bedingungen für &#8220;kleine&#8221; Akteure (also weder Spin-Off einer Hochschule oder eines Konzerns, noch sonst Möglichkeiten zur ausreichenden Finanzierung für die Beantragung von Fördermitteln) sind ungünstig: allein die Kosten für Patentanmeldungen (in Konzernen z.B. kein Thema) &#8220;schützen&#8221; die bestehenden Märkte vor innovativen Newcomern. </p>
<p>Dies führt mittelfristig dazu, dass viele mögliche Umsetzungen liegenbleiben, dass wenig Bewegung in die Märkte kommt, aber auch mittelfristig diese Bewegung zwangsläufig von ausländischen Wettbewerbern in den Markt getragen wird. Korporatistische Unternehmensförderansätze schaden dieser Volkswirtschaft.</p>
<p>&#8230;daher bin ich mit diesem zunächst &#8220;gut gemeinten&#8221; Statement nicht ganz glücklich, weil durch die Vernebelung und den &#8220;befohlenen Optimismus&#8221; tatsächliche Mißstände ausgeblendet werden sollen, unter dem Beifall vieler &#8220;Gutmeinender&#8221;.</p>
<p>Die Wahrheit zu sagen, würde hier nicht schaden. Denn nur dann gäbe es eine Chance darauf, tatsächlich die Rahmenbedingungen zum Besseren zu wenden.</p>
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