Die Krisengeneration, junge Deutsche im Alter von 20-35 Jahren suchen nach einem Platz in dieser Gesellschaft. Ein Platz der Ihnen nicht zugewiesen wird und den sie sich nicht selbst schaffen. Es ist Zeit etwas zu tun. Dieser Blog ist mein Anfang, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, Ideen zu sammeln und andere zu motivieren sich ebenfalls zu engagieren.
Ich gehöre einer Generation junger Deutscher an. Wir sind gut ausgebildet und haben entsprechend der Empfehlungen internationaler Konzerne und alt ehrwürdiger Institutionen unseren Lebenslauf geplant. Man sollte meinen, dass dies die besten Voraussetzungen für einen guten Job sind – Sicherheit, akzeptable Arbeistzeiten und ein gutes Einkommen. Und wir sehnen uns nach diesen Werten, attestieren Marktfortscher.
Doch all diese Werte werden durch die momentane Krise in Frage gestellt. Gibt es noch sichere Arbeitsplätze? Warum sind so viele junge Akademiker arbeitslos? Warum sind wir trotz abgeschlossener Ausbildung noch Praktikanten? Warum können Arbeitgeber Überstunden diktieren, ohne diese finanziell oder durch anderen Ausgleich zu honorieren?
Läuft alles super oder sind wir nur zu träge für unsere Interessen einzustehen?
Das Spiegel Spezial 01/2009 “Wir Krisenkinder” liefert ein gutes Portrait über uns, die Generation Y von 20-35 Jahren. Doch hört der Artikel auf wo es interessant werden würde. Alle schwiegen, als es darum ging, wie man etwas ändern könnte.
Was ist die Vision die uns vereint? Welchen Zielen sollen wir uns verschreiben, wenn der Status Quo nicht haltbar ist?
Meine spontane Enttäuschung über das Ausbleiben der Antwort auf die Frage wich einem anderen Gefühl: Mut. Es ist nicht die Aufgabe einer Redaktion, Frustration zu schüren und ein Leitmotiv zu erfinden. Wir sind es, die den Mut haben sollten, einen Dialog zu beginnen, gewachsene Strukturen in Frage zu stellen, mögliche Wege zu diskutieren und Neues zu schaffen.
Im Zentrum dieser Debatte steht Gruendergeist: der Mut Initiative zu zeigen, Ideen zu verwirklichen, Problemlösungen sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Strukturen zu sehen, die Bereitschaft Risiken einzugehen und gemeinschaftlich die gesteckten Ziele zu verwirklichen.
Lasst uns denen Respekt zollen, die das Land groß gemacht haben. Deutschland, ein Land der Dichter und Denker, Innovatoren, Unternehmer und mutiger Politiker. Aber lasst uns nicht in Ohnmacht verharren. Wir haben Ideen und Mut – lasst ihn uns einsetzen und die Zukunft unseres Landes mitgestalten.
Steht zu eurer Meinung und schreibt darüber
